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  Käthe-Kollwitz-Schule Gesamtschule Rheindorf

 


Schulprogramm
der Käthe-Kollwitz-Schule

25.1.2001 Beschlussfassung

Präambel
Schulkultur
Schule und Beruf
Förderung und Beratung
Verläßlicher Ganztag

Pädagogische Schulerneuerung
Medienerziehung und neue Technologien
Mitarbeit der Eltern in der Schule
Schwerpunkt Ökologie
Zusammenarbeit mit den Grundschule


Unsere Schule trägt den Namen der Künstlerin Käthe-Kollwitz


 

Käthe Kollwitz hat ihre Kunst und ihr Leben in Tagebüchern als Aufgabe und Dienst am Menschen beschrieben. Insbesondere Kinder vor Leid zu schützen war ihr ein Anliegen. Sie ist daher ein Vorbild für sozial engagiertes und demokratisches Verhalten. In diesem Sinne fördert unsere Schule soziale Fähigkeiten und Engagement. An der Käthe-Kollwitz-Schule sollen die Kinder und Jugendlichen lernen, unsere demokratische Gesellschaft aktiv, kreativ und kompetent mitzugestalten.


Ich sehe die Welt mit liebevollen Blicken
Käthe Kollwitz

Präambel
Die Käthe-Kollwitz-Schule fordert und fördert ein friedliches Miteinander aller Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft, Religion und Nationalität. Wir wollen diese Unterschiede achten und sehen diese Vielfalt als Bereicherung unseres Schullebens. An unserer Schule arbeiten Lehrer/innen, Schüler/innen und Eltern zusammen. Sie werden unterstützt durch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Verwaltung und Schulberatung. Im Zentrum der pädagogischen Arbeit der Käthe-Kollwitz-Schule steht ein eigenverantwortlicher, handlungsorientierter und praxisorientierter Unterricht. Unsere Schule sucht neue Wege, die schulische Bildung und die Arbeit mit neuen Medien in Einklang zu bringen. Sie vermittelt Medienkompetenz als wesentliche Qualifikation für das Leben, Lernen und Arbeiten in der Informationsgesellschaft. Schülerschaft und Kollegium übernehmen Verantwortung für ein sauberes, einladendes Schulgelände und ein unweltfreundliches Zusammenleben. Unsere Schule sorgt im Ganztagbereich für sinnvolle Freizeitgestaltung und organisiert Freizeitaktivitäten. Zum Schulleben gehören Feste, Projektwochen, Ausstellungen und Klassenfahrten. Unsere Schule pflegt den Austausch mit außerschulischen Institutionen in der Nachbarschaft und im regionalen Umfeld und sucht den internationalen Schüleraustausch. Wir suchen neue Wege, die schulische Bildung und die Arbeit mit neuen Medien in Einklang zu bringen. Unsere Schule vermittelt Medienkompetenz als wesentliche Qualifikation für das Leben, Lernen und Arbeiten in der Informationsgesellschaft.


Schulkultur

Eltern, Schüler/innen, Lehrer/innen und alle Mitarbeiter/innen der Schule pflegen die Schulkultur der Käthe-Kollwitz-Schule und gestalten ganzheitliches, interkulturelles und solidarisches Lernen in einer lebendigen Atmosphäre.

Die Schule vermittelt Anregungen und unterstützt kreatives und eigenverantwortliches Handeln.</(b> Die Schule ermöglicht und unterstützt durch Musiklassen eine erweiterte musische Ausbildung.

Über den Unterricht hinaus wartet auf unsere Schüler/innen ein vielfältiges Angebot im Ganztagsbereich und außerhalb der Schulzeit. Bei einigen dieser Angebote kann man zusätzliche Qualifikationen erwerben.

Handlungsfelder Schulkultur

Die Käthe-Kollwitz-Schule richtet für musikalisch Interessierte jedes Jahr eine "Musikklasse" ein. Durch ein verstärktes Musikangebot, das handlungsorientiert ausgereichtet ist, lernen die Schüler/innen ein anderes Sozialverhalten und bilden kooperative und kreative Arbeitsweisen aus. Die "Musikklassen" gestalten durch zahlreiche Auftritte das Schulleben, vertreten die Schule bei Veranstaltungen mit den Grundschulen in Rheindorf (z.B. gemeinsames weihnachstkonzert).

Es gbit Schulbands und Schulorchester. Die Käthe-Kollwitz-Schule richtet für musikalisch Interessierte jedes Jahr eine "Musikklasse" ein. Durch ein verstärktes Musikangebot, das handlungsorientiert ausgerichtet ist, lernen die Schüler ein anderes Sozialverhalten und bilden kooperative und kreative Arbeitsweisen aus. Die "Musikklassen" gestalten durch zahlreiche Auftritte das Schulleben, vertreten die Schule bei Veranstaltungen im Stadtteil (z.B. mit den Kirchengemeinden) und suchen die Kooperation mit den Grundschulen in Rheindorf (gemeinsame Weihnachtskonzerte). Es gibt Schulbands und Schulorchester. Der Sport hat einen hohen Stellenwert an unserer Schule. Neben Sportfesten, Sportturnieren der verschiedenen Jahrgänge und Pausensportangeboten gibt es zahlreiche Sport-AG's. Schülermannschaften unserer Schule waren und sind im Fußball, Basketball, Kanu und Tischtennis überregional erfolgreich. Wer will kann bei uns "Scheine" erwerben, u.a. die Bescheinigung über die Teilnahme an Erste-Hilfe-Kursen, den Mofaführerschein, den "Internet-führerschein" und die Bescheinigung der Teilnahme an einem sozialpädagogischen Praktikum. Die Käthe-Kollwitz-Schule versteht es zu feiern. Es gibt Karnevalsfeten, Projektfeste, ein Herbstfest und ein Abschlussfest für die Jüngeren und Entlassungsfeiern für den 10. und 13. Jahrgang. Es finden ökumenische Gottesdienste statt. Ein kulturelles "Highlight" unserer Schule ist die große Schulbibliothek. In Zusammenarbeit mit ihr veranstalten wir Lesewettbewerbe, Lesenächte und Autorenlesungen. Die preisgekrönte Schülerzeitung unserer Schule heißt "Käthe-Intim". Reisen bildet. In der Regel gehen die KKS-Schüler/innen während ihrer Schulzeit viermal auf Klassenfahrt. Der 11.Jahrgang lernt sich und das System der Oberstufe an Einführungstagen außerhalb der Schule kennen. Wir fördern internationalen Kontakte und haben eine Partnerschule in Frankreich (und wir suchen eine neue Partnerschule in England).


Schule und Beruf
Die Schüler/innen sollen Perspektiven für ihre zukünftige berufliche Orientierung kennenlernen. Unsere Schule unterstützt ihre Schüler/innen beim Übergang in die Arbeitswelt. Dazu fördert und optimiert sie die Vernetzung von Schule und Beruf. Zusammenarbeit und Kontakte mit der Berufswelt (Firmen, Arbeitsamt, Berufskolleg) werden entwickelt und langfristig gesichert. Die Käthe-Kollwitz-Schule pflegt und fördert Partnerschaften mit Leverkusener Betrieben (Unser Partner: Energieversorgung Leverkusen)

Handlungsfelder Schule und Beruf
Die Schule informiert über Berufe und Ausbildung. Sie arbeitet mit dem Arbeitsamt, dessen Berufsberatern und dem Abiturientenberater zusammen. Alle Schüler/innen besuchen das BIZ (Berufsinformationszentrum). Weitere regelmäßige Angebote sind Berufsinformationstage, das Infomobil, Bewerbungstrainings. Die Schule gibt allen Schüler/innen Möglichkeiten, sich Hinweise und Informationen über Beruf und Ausbildung aus dem Internet zu beschaffen. Alle Schüler/innen absolvieren im 9.Jahrgang ein dreiwöchiges Betriebspraktikum. Oberstufenschüler/innen können an einem sozialpädagogischen Grundpraktikum (1 ½ Schuljahre) teilnehmen, das für bestimmte Studiengänge angerechnet wird. Die Schule unterhält Kontakte zu Betrieben und strebt Partnerschaften mit ihnen an. Durch die Kooperation mit örtlichen Betrieben (insbesondere mit der EVL und Health Care in Leverkusen) sollen die Schüler/innen Erfahrungen in der Berufswelt sammeln. Unsere Schule unterhält Kontakte zu den berufsbildenden Schulen. Sie bestehen insbesondere im Informationsaustausch zwischen den Lehrern/Lehrerinnen verschiedener Schulsysteme und Informationsveranstaltungen für Schüler/innen. In ihrer Projektwoche bietet die Schule für die Jahrgänge 9 bis 13 Arbeitsgruppen an, die sich mit den Themen der Arbeitswelt und der Berufswahl befassen.



Förderung und Beratung
Die Gesamtschule als "Schule für alle" will ihre Schüler/innen mit ihren persönlichen Stärken und Schwächen, aber auch Defiziten im fachlichen Bereich fördern. Dafür gibt es über das große und differenzierte Unterrichtsangebot hinaus ein umfassendes Konzept für Beratung und Förderung. Das Förderkonzept wird weiter entwickelt und optimiert. Beratung wird angeboten auf der Grundlage der Freiwilligkeit, Verschwiegenheit und Unabhängigkeit der Beteiligten. Für die Beratung stehen neben den Tutoren an unserer Schule Psychologen, Sozialpädagogen und ausgebildete Beratungslehrer/innen zur Verfügung. Beratung ist integrierter Bestandteil unterrichtlicher und erzieherischer Praxis.

Handlungsfelder Förderung und Beratung

An unserer Schule arbeiten, Schulleitung, Lehrer/innen und Beratungsteam auf allen Ebenen zusammen. Das Beratungsteam unterstützt die Schüler/innen in besonderen Problemlagen, die das fachliche Lernen, das Zusammenleben mit anderen Menschen und die Persönlichkeitsbildung betreffen. Dazu gehört auch die Vermittlung externer Hilfsangebote. Für jüngere Schüler/innen mit allgemeinen Lernschwächen bietet unsere Schule einen fachunabhängigen Ausgleichsunterricht an. In den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik gibt es zusätzlich zum Regelunterricht fachbezogenen Ausgleichsunterricht. Schüler/innen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, werden in diesem Fach umfassend gefördert. Die Schullaufbahnberatung hilft bei der Beratung zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs und der Kurswahl in der Sekundarstufe II., bei der Wahl von Wahlpflichtfächern, der Zuweisung zu Grund- und Erweiterungskursen und der Kurswahl in der Sekundarstufe II. Die Mitglieder des Beratungsteams kümmern sich um die fachliche und fächerunabhängige Leistungs- und Verhaltensförderung, sie unterhalten und vermitteln Kontakte zu den außerschulischen Fördereinrichtungen.

Verläßlicher Ganztag

Die KKS organisiert für den 5. und 6. Jahrgang ein verlässliches Ganztagsangebot,
und zwar
montags bis freitags ab 8.15Uhr,
montags bis freitags außer dienstags bis 15. 15 Uhr.

In diesem Zeitrahmen werden die Schülerinnen und Schüler unterrichtet, im Rahmen unseres Migranten-Förderungs-Projekts in speziellen Gruppen gefördert und in unseren lauten und leisen Spielzonen und im Computerraum betreut.
Das Ganztagsangebot wird unter Mitarbeit von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern den pädagogischen Anforderungen entsprechend gestaltet und in Kooperation mit der Mitwirkungsgremien regelmäßig überprüft.


Pädagogische Schulerneuerung
Die Käthe-Kollwitz-Schule entwickelt ihre Konzepte weiter, die das eigenverantwortliche Arbeiten der Schüler/innen in allen Fächern ermöglichen und verbessern sollen. Die dafür erforderlichen Basistechniken werden in allen Jahrgängen eingeübt und gefestigt. Die Angebote der Schule sollen ständig evaluiert und verbessert werden, um einen dauerhaften Prozess der pädagogischen Schulerneuerung in Gang zu setzen. In diesem Prozess sollen vielfältige und auch neue Formen des Lehrens und Lernens erprobt und verbessert werden. Der Rhythmus der pädagogischen Arbeit im Schuljahr wird für alle Beteiligten u.a. durch Unterrichtspartituren sichtbar gemacht.

Handlungsfelder Pädagogische Schulerneuerung

 

Die Schule orientiert sich u.a. an dem Modell der pädagogischen Schulentwicklung nach Dr. Heinz Klippert. Sie arbeitet mit den Kategorien Methodentraining, Kommunikationstraining, Teamentwicklung und eigenverantwortlichem Lernen. Für die Inhalte des Unterrichts hat die Schule einen an den Richtlinien diverser Fächer orientierten dynamischen Gesamtplan entwickelt. Er sieht für alle Jahrgänge ein Schwerpunktthema vor:
5. Jg: Wer bin ich?
6. Jg: Bedürfnisse und ihre Befriedigung
7. Jg: Reisen - Planen - Entscheiden
8. Jg: Umgang mit Menschen - Öffnung nach außen
9. Jg: Berufswelt
10. Jg: Bewerbung und Berufswahl
11. Jg: Wissenschaftspropädeutisches Arbeiten
12. Jg: Nachdenken über Kommunikation
13. Jg: Abiturprüfung. Zur weiteren Umsetzung sind geplant:

- mindestens zwei ganztägige kollegiumsinterne Fortbildungen pro Schuljahr zum Thema "Neue Methoden des Lernens und Lehrens".

- zwei bis vier jahrgangsbezogene Projekttage pro Schuljahr in allen Jahrgängen.

 

- die Ausarbeitung von konkreten Unterrichtseinheiten, in denen die "Neuen Methoden des Lernens" zu Anwendung kommen, durch die Fachgruppen und Jahrgangsfachgruppen

 

- ein monatlicher Innovationsstammtisch mit allgemeinem Erfahrungsaustausch Schwerpunktmässig überprüft die Schule ihre Arbeitsbereiche, indem die im Schulprogramm vereinbarten Ziele und Vorhaben sowie der Umsetzungsprozess untersucht werden. Mit der schulischen Evaluation soll festgestellt werden, ob und wie die selbst gesteckten Ziele erreicht und die Vorhaben erfüllt worden sind. Interne Evaluation soll unserer Schule helfen, die Erfahrungen der eigenen Praxis wirkungsvoller zu nutzen.

 

Die Schule orientiert sich u.a. an dem Modell der pädagogischen Schulentwicklung nach Dr. Heinz Klippert. Sie arbeitet mit den Kategorien Methodentraining, Kommunikationstraining, Teamentwicklung und eigenverantwortlichem Lernen. Für die Inhalte des Unterrichts hat die Schule einen an den Richtlinien diverser Fächer orientierten dynamischen Gesamtplan entwickelt. Er sieht für alle Jahrgänge ein Schwerpunktthema vor:
5. Jg: Wer bin ich?
6. Jg: Bedürfnisse und ihre Befriedigung
7. Jg: Reisen - Planen - Entscheiden
8. Jg: Umgang mit Menschen - Öffnung nach außen
9. Jg: Berufswelt
10. Jg: Bewerbung und Berufswahl
11. Jg: Wissenschaftspropädeutisches Arbeiten
12. Jg: Nachdenken über Kommunikation
13. Jg: Abiturprüfung. Zur weiteren Umsetzung sind geplant:

- mindestens zwei ganztägige kollegiumsinterne Fortbildungen pro Schuljahr zum Thema "Neue Methoden des Lernens und Lehrens".

- zwei bis vier jahrgangsbezogene Projekttage pro Schuljahr in allen Jahrgängen.

 

- die Ausarbeitung von konkreten Unterrichtseinheiten, in denen die "Neuen Methoden des Lernens" zu Anwendung kommen, durch die Fachgruppen und Jahrgangsfachgruppen

 

- ein monatlicher Innovationsstammtisch mit allgemeinem Erfahrungsaustausch Schwerpunktmässig überprüft die Schule ihre Arbeitsbereiche, indem die im Schulprogramm vereinbarten Ziele und Vorhaben sowie der Umsetzungsprozess untersucht werden. Mit der schulischen Evaluation soll festgestellt werden, ob und wie die selbst gesteckten Ziele erreicht und die Vorhaben erfüllt worden sind. Interne Evaluation soll unserer Schule helfen, die Erfahrungen der eigenen Praxis wirkungsvoller zu nutzen.


Medienerziehung und neue Technologien
An der Käthe-Kollwitz-Schule werden Schüler/innen von medienkompetenten Lehrer/innen unterrichtet, um sie selbst zu medienkompetenten Bürgerinnen und Bürgern mit optimalen Berufschancen und gesellschaftlicher Verantwortung werden zu lassen. Unsere Schule schafft Rahmenbedingungen, um die besonderen Fähigkeiten und Interessen der Schüler/innen im Umfeld der Neuen Technologien zu fördern.

Handlungsfelder Neue Medien und Technologien
Unsere Schule bietet Schüler/innen einen aktuellen Einblick in den sich ausbreitenden und zukunftssicheren Bereich der Medienberufe. Die Nutzung multimedialer und ausgesuchter Lernsoftware in den einzelnen Fächern soll einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung des Unterrichts liefern. Unsere Schule ermöglicht Lehrer/innen und Schüler/innen, sich mit den Mitteln der schulischen Computerausstattung und zusätzlich über Fortbildungsmaßnahmen zu qualifizieren. Die Schule stärkt die Medienkompetenz der Schüler/innen. Sie bietet den Mädchen spezielle Fördermaßnahmen an. Das Internet als Kommunikationsmittel und als Quelle für umfangreiche Recherchen soll für alle Schüler/innen und Lehrer/innen fester Bestandteil der Unterrichtsarbeit und ihrer Vorbereitung werden.


Mitarbeit der Eltern in der Schule
Die Käthe-Kollwitz-Schule entwickelt ein neues Bewusstsein für die Bedeutung der Mitarbeit von Eltern in der Schule und macht Angebote zur weiteren Qualifizierung dieser Mitarbeit. Die Eltern bringen ihr Wissen, ihre Lebenserfahrung und ihre Arbeitskraft ein, um Quantität und Qualität der schulischen Angebote zu stärken.

Handlungsfelder Mitarbeit der Eltern in der Schule
Eltern arbeiten mit eigenen Ideen und Vorschlägen am Großprojekt "Schule &CO " mit; sie sind in allen Arbeitsgruppen und auf allen Stufen der pädagogischen Schulentwicklung und der Arbeit am Schulprofil beteiligt. Neue Formen für Elternabende und Elterngesprächskreise werden weiter entwickelt und angeboten. Die Schule erstellt ein Verzeichnis der mitarbeitswilligen Eltern und ihrer Fähigkeiten, Zeitbudgets, Verbindungen, Einsatzwünsche usw. in quantitativer und qualitativer Hinsicht. Die Schule unterstützt den mehrheitlich von den Eltern getragenen Mensaverein. Eltern arbeiten in der Schule mit: sie sind Begleiter von Klassenfahrten und an Wandertagen. Sie beteiligen sich an der Imbissversorgung, an Schulfesten, Projektwochen und Arbeitsgemeinschaften für Schüler/innen. Eltern helfen, die Schule besser im Stadtteil zu verankern. Sie können als Vermittler die Kontakte zu (Sport-) Vereinen, Jugend- und Wohlfahrtsverbänden, Kirchengemeinden und kommunalen Einrichtungen verbessern. Eltern, die in diesen Organisationen selbst aktiv sind, machen in der Schule Freizeitangebote. Sie helfen, dass Betriebe der Schule Besichtigungen, (Material-) Spenden und Ausbildungsplätze anbieten. Eltern treten als Werbeträger für die Gesamtschule auf. Sie führen Werbeveranstaltungen (Podiumsdiskussionen, Beratungen, Leserbriefkampagnen) durch.


Schwerpunkt Ökologie
Die Käthe-Kollwitz-Schule unterstützt vielfältige Ansätze zur Umweltbildung und fördert ihre nachhaltige Entwicklung. Die Schüler/innen sollen gemeinsam mit den Lehrern/Lehrerinnen eine Perspektive für umweltgerechtes Lernen entwickeln. Im Unterricht, in Arbeitsgemeinschaften, Projekten und im Schulalltag soll ein positives umweltfreundliches Verhalten erlernt und verstärkt werden. Wir arbeiten gemeinsam an einer kinder- und lernfreundlichen Gestaltung unseres Schulgeländes.

Handlungsfelder Ökologie
Wir werden ein zeitgemäßes Müllentsorgungskonzept für das Gebäude, das Schulgelände und die Nachbarschaft entwickeln. Dabei ist die Zusammenarbeit mider EVL, städtischen Ämtern, dem Lanschaftsverband und den Nachbarn der Schule notwendig und hilfreich. Die Schüler/Innen der Käthe-Kollwitz-Schule lernen, die Entstehung von Müll zu vermeiden. Dabei ist besonders der Einkauf für die schulische Ganztagsversorgung und das Freizeitverhalten der Schüler/innen in den Blick zu nehmen. Kontakte mit Beratungsstellen, Geschäften und Eltern sind dabie unerläßlich. Unsere Schule soll ein "Haus des Lernens" werden. Dazu gehört die kinder- und lernfreundliche Gestaltung der Unterrichts- und Ganztagsräume und der Schulflure unter Mitwirkung von Eltern, Schülern und Lehrern. Das Schulgelände soll durch Einrichtung weiterer Spielflächen - auch für die Nutzung durch die Nachbarschaft - gestaltet werden. Hier wünschen wir die Zusammenarbeit mit den Nachbarn und den zuständigen Ämtern der Stadt Leverkusen. Die Entwicklung einer ökologischen Ethik des verantwortungsvollen Umgangs mit den natürlichen Ressourcen durch die kreative Kombination aller Möglichkeiten (Denkschrift der Bildungskommission) ist ein wichtiges Bildungsziel der Schule. Deshalb beteiligt sie sich am "Globeprojekt" .


Zusammenarbeit mit den Grundschulen
Als größte Schule in Leverkusen nimmt die Käthe-Kollwitz-Schule Schüler/innen aus vielen verschiedenen Grundschulen auf. Dazu gehört der regelmäßige Austausch und die Kooperation mit den Grundschullehrern, um die Kinder dort abholen, wo sie stehen.

Handlungsfelder
In enger Zusammenarbeit mit den Kollegen/innen der Grundschulen werden Informationen zum Lern- und Sozialverhalten der Schüler/innen ausgetauscht, damit eine optimale und durchgängige Förderung gewährleistet ist. Gemeinsam erstellte Unterrichtseinheiten für die Jahrgangsstufen 4 und 5 in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht (Politik, Erdkunde, Biologie) sollen diese Zusammenarbeit unterstützen und eine Kontinuität in der Einübung von Arbeitstechniken und Methodenvielfalt sicherstellen. Bei gegenseitigen Besuchen, Hospitationen und Informationsveranstaltungen (Tag der offenen Tür, Feste) werden das Schulleben und die Zielsetzungen der beteiligten Schulen für Lehrer/innen, Eltern und Schüler/innen transparenter. In regelmäßig stattfindenden Stadtteilkonferenzen, an denen auch andere Grund- und weiterführende Schulen teilnehmen, werden die Resultate der engen Zusammenarbeit auf eine breitere Basis gestellt. Dadurch soll auch eine möglichst einheitliche Bewertung von Leistungsstandards gesichert werden.