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  Käthe-Kollwitz-Schule Gesamtschule Rheindorf

Sprachförderung in der Elbestraße

Landesprogramm: "Zusätzliche Förderung im sprachlichen Bereich in den Jahrgängen 5 und 6"
Dafür wurden vom Land zusätzliche Lehrerstellen eingerichtet.

Das Konzept beruht im Prinzip auf zwei Säulen:

Förderunterricht in Kleingruppen
1.Rechtschreibung
2.Grammatik
3.Lesen
4.Wortschatzerweiterung
5.Deutsch als Zweitsprache

Zwei zusätzliche Mathematik- und Deutschstunden Lehrerdoppelbesetzung

- Team-Teaching
- Kleingruppen

Sprachförderung im 5. und 6. Jahrgang

Seit Beginn des Schuljahres 2001/ 2002 nimmt der 5. und 6. Jahrgang der Käthe-Kollwitz-Schule, Gesamtschule Rheindorf, an dem Landesprogramm "Zusätzliche Förderung in der deutschen Sprache" teil.

Ziel des Förderprogramms

Das Programm wurde speziell für Schulen entwickelt, die einen hohen Anteil an Kindern mit sprachlichen Problemen aufweisen, weil sie entweder aus zugewanderten Familien stammen oder aus anderen Gründen in ihrer Sprachentwicklung benachteiligt sind.

Ziel ist es, solchen Kindern einen erfolgreichen Schulabschluss zu ermöglichen, indem man sie nach dem Übergang in die weiterführende Schule intensiv in der deutschen Sprache fördert. Die Notwendigkeit solcher Angebote wird durch die PISA-Studie untermauert, wonach Defizite im Deutschen unabhängig von der Schulform ein generelles Problem an deutschen Schulen sind.

Aufgrund der Teilnahme an dem Programm konnten an unserer Schule vier zusätzliche Lehrerstellen ausschließlich für diese Förderung eingerichtet werden.

Individuelle Förderung in Kleingruppen

Um die sprachlichen Defizite und damit den Förderbedarf dieser Kinder genauer zu ermitteln, werden zu Beginn des Schuljahres alle Fünftklässler hinsichtlich ihres Sprachstands ( d.h. sinnerfassendes Lesen, Hörverständnis, Grammatik, Rechtschreibung) getestet, um sie anschließend entsprechend ihren individuellen Schwierigkeiten oder Begabungen differenziert und damit optimal fördern zu können.
Diese Fördergruppen haben in der Regel eine Gruppengröße von maximal 12 Kindern. Sie erhalten zwei Stunden pro Woche zusätzlichen Unterricht.

Zusätzliche Deutsch- und Mathematikstunden

Außerdem haben wir für alle Schüler und Schülerinnen zwei weitere Deutsch- und Mathematikstunden (die Beherrschung der deutschen Sprache spielt auch in Mathematik, z.B. in Textaufgaben, eine zentrale Rolle)eingerichtet. In diesen Stunden kommen zwei Lehrkräfte zum Einsatz, so dass die Klasse entweder geteilt oder von einem Lehrer-Team gemeinsam unterrichtet werden kann. Die einzelnen Schülerinnen und Schüler erhalten so mehr fachliche und pädagogische Zuwendung.

Kooperationspartner

Ferner arbeiten wir mit dem Lehrinstitut für Orthographie und Schreibtechnik (LOS) in Opladen und der RAA Leverkusen (Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kinder und Jugendlichen aus Zuwanderfamilien) und den dort angestellten Muttersprachenlehrern zusammen. Dabei achten wir auf eine enge Verzahnung des Deutschunterrichts mit dem muttersprachlichen Unterricht. Hierzu wurden die Lehrpläne der Fächer Türkisch, Italienisch und Albanisch auf den schulinternen Lehrplan für das Fach Deutsch abgestimmt.

Evaluation

Am Ende des 5. und 6. Schuljahres nehmen die Schülerinnen und Schüler an einem Kontrolltest teil, der Aufschluss über ihre Fortschritte geben soll. Mithilfe der Ergebnisse werden die Kinder evtl. neuen Fördergruppen zugeordnet.

Unsere Erfahrung zeigt, dass die Schülerinnen und Schüler mit Erfolg an unserem Programm teilnehmen.