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  Käthe-Kollwitz-Schule Gesamtschule Rheindorf

 


 

Kooperationsnetz von Unternehmen der Region und Schulen :
Käthe Kollwitz Schule KKS - Energieversorgung Leverkusen EVL
Die Photovoltaik-Anlage


Strom aus der Sonne für die Gesamtschule in Rheindorf
EVL-Kunden förderten Photovoltaikanlage im Rahmen des Umwelttarifs

Der Standort für die zweite Photovoltaikanlage im Rahmen des Umwelttarifs der Energieversorgung Leverkusen GmbH (EVL) hätte nicht besser gewählt werden können. Auf dem Flachdach der Käthe-Kollwitz-Schule in Rheindorf direkt über dem Eingang platziert, fällt sie jedem ins Auge, der sich dem Schulgebäude nähert.
Die rund 17 000 DM teure Anlage ist mit einer Leistung von 1 kW peak (1080 Watt) ausgelegt und kann somit jährlich rund 1000 Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugen, was in etwa dem Jahresverbrauch eines Single-Haushaltes entspricht.

Finanziert wurde die Anlage von Kunden der EVL und der EVL selbst, indem sie im Rahmen des Umwelttarifs zur Förderung regenerativer Energien in Leverkusen freiwillig einen Preisaufschlag zahlten, den die EVL dann verdoppelt hat.
Zusätzlich wird die EVL eine Digitalanzeige sponsern. Damit ist die Auswertung der technischen Daten für die Schüler jeder-zeit möglich und die Anlage kann optimal im Rahmen des Unterrichts und der Umwelterziehung eingesetzt werden.

Bestens bewährt hat sich unter diesem Aspekt auch die Photovoltaik-Anlage auf der Landrat-Lucas-Schule, die bereits 1998 als erstes Projekt für rund 16 000 DM im Rahmen des Umwelttarifs verwirklicht wurde.

Der Umwelttarif wurde im September 1996 von der EVL eingeführt. Durch den Zuschuß in Höhe von 20 Pf/kWh für eine vereinbarte Strommenge konnten sich die Kunden aktiv daran beteiligen. Durchschnittlich haben seitdem 200 Kunden den Umwelttarif unterstützt. Bis Ende 2000 sind rund 26 500 DM (für 132 500 gesponserte kWh) zusammengekommen, die von der EVL auf 53 000 DM verdoppelt wurden.
Mit den restlichen Geldern (20 000 DM) soll eine dritte Photovoltaikanlage auf einer weiteren Schule errichtet werden.

Ende 2000 lief der Umwelttarif aus und wurde durch ein neues attraktives Angebot ersetzt: Der EVL-ökoPRIVAT oder -BUSINESS bietet zu 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind, Wasser und Biomasse. Mindestens 25 Prozent davon werden in neuen ökologischen Anlagen erzeugt. Mit diesem Angebot beziehen die Kunden Ökostrom und haben gleichzeitig die Möglichkeit, durch die Zahlung eines Aufschlags von nur 5 Pf/kWh für eine selbst gewählte Strom-menge den Bau von regenerativen Anlagen zu unterstützen.

Darüber hinaus bezuschußt die EVL auch in ihrem seit 1996 aufgelegten Förderprogramm den Bau von Anlagen zur Nut-zung regenerativer Energien und umweltschonender Erdgas-Brennwerttechnik (bis Ende 1999) in Leverkusen. 1, 6 Millionen DM flossen bisher aus diesem Topf in umweltfreundliche Projekte und erhöhten stetig die Menge an Ökostrom "made in Leverkusen".
Bis zu 2,5 Millionen Kilowattstunden Strom aus Wasserkraft und Sonne werden jährlich bereits vor Ort erzeugt. Strom genug, um den jährlichen Bedarf von über 700 Haushalten zu decken.

Ökostrom aus Leverkusen:
· Wasserkraftwerke: Sensenhammer, Reuschenberger Mühle
· EVL-Wasserentspannungsturbinen (Wasserturm, Fettehenne)
· EVL-Photovoltaikanlage (Werkstatt- und Lagergebäude der EVL)
· Kunden-Photovoltaikanlagen

Ansprechpartner von Seiten der EVL:
Lothar Höveler, Fach-Bereichsleiter Messtechnik
Mahammad Bazzazian, EVL-Bereichsleiter

Regina Steuernagel , Pressesprecherin der EVL

An dieser Stelle werden Sie in Kürze Schülerberichte lesen können, in denen die Einbeziehung der Anlage in den Unterricht zum Thema gemacht wird.